Brunnenvergifter bei der Arbeit

Wir alle wissen, dass sich die Bild Zeitung einen Dreck um die Wahrheit schert, wenn es darum geht die Auflage nach oben zu treiben. Da wird gerne auch mal erfunden, verdreht, nicht die ganze Wahrheit gedruckt, oder einfach nur populistisch gehetzt, was das Zeug hält.

Manchmal bricht man dabei Rekorde. Meistens immer wieder den eigenen für "höchstmögliche Zahl von Falschinformationen auf möglichst wenig Papier". Auch der abgebildete Kommentar von Julian Reichelt fällt in diese Kategorie.

(Text geht unterhalb des Bildes weiter)

Laut Herrn Reichelt hat also jetzt jeder Terrorist dieser Welt sein Handy weggeworfen, und seine Email Adresse "abgeschaltet". Und das, weil er durch Edward Snowden von der Überwachung durch die Geheimdienste erfahren hat.

Eine ehrliche Frage an Herrn Reichelt: Glauben Sie Volltrottel wirklich den Schwachsinn, den Sie da verzapfen?

Jeder Terrorist, den wir zu den von Herrn Reichelt so etikettierten "gefährlichsten Männern dieses Planeten" zählen könnten, hätte garantiert kein Email-Konto bei Google, Yahoo oder Hotmail, über das er dann unverschlüsselte taktische Informationen mit seinesgleichen austauschen würde.

Die einzigen, die so etwas vielleicht tun würden, sind die drittklassigen Idioten, die unter Anleitung eines Agent Provocateur des FBI einen stümperhaften Anschlag mit vom FBI geliefertem verdünntem Sprengstoff planen, wie er sich dann in den getürkten Erfolgsmeldungen der Schnüffler wiederfindet.

Und die Handys sind von vorneherein zum Wegwerfen gedacht. Jedenfalls bei den Leuten, vor denen man eventuell wirklich Angst haben müsste. Den Begriff "Wegwerfhandy" gibt es schließlich nicht erst seit Snowdens Enthüllungen, wie Herr Reichelt unschwer in alten Folgen einschlägiger Propagandaprodukte aus USA nachsehen könnte. In fast jeder Folge von 24, Homeland, oder Navy CIS kommt der Begriff mindestens fünf Mal vor. Und das seit mehr als einem Jahrzehnt.

Da man davon ausgehen kann, dass die Bild über die gleichen umfassenden Recherchemöglichkeiten wie andere Tageszeitungen verfügt, gibt es eigentlich nur zwei Möglichkeiten Herrn Reichelts Elaborat zu bewerten. Entweder ist er ein schlampiger Möchtegernjournalist, der zu faul ist, zu recherchieren, oder er ist ein Propagandaschmierfink, der hier bewusst Brunnen vergiftet und Volksverhetzung betreibt.

Auf Grund der Vorgeschichte seines Arbeitgebers muss man leider von letzterem ausgehen.

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About dozykraut

Proud member of Hillbilly's on Linux, promoting open source redneckism in remote parts of the Milky Way.
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