Wertkonservativ geht anders

Im Internet spricht man, meist scherzhaft, von der Suche nach der Formel, mit deren Hilfe man prognostizieren kann, wann in einem Diskussionsfaden der erste Vergleich des Andersdenkenden mit den Nazis auftaucht.

In der Diskussion um S21 gings nun rasend schnell. Der CDU Generalsekretär Thomas Strobl versucht, Walter Sittlers Engagement zu entwerten, indem er darauf verweist, dass Sittlers Vater im NS Propagandaministerium unter Göbbels gearbeitet hatte.

Der Stein im Glashaus

Offensichtlich war Herr Strobl während seiner Schulzeit vom Geschichtsunterricht befreit. Wie sonst konnte ihm entgehen, dass seine eigene Partei nach dem Krieg mehr SA und SS Schergen in hohe und höchste bundesrepublikanische Staatsämter hievte, als alle anderen Parteien zusammen.

Herr Sittler kann nichts dafür, dass er in die Familie eines Mitarbeiters von Herrn Göbbels hineingeboren wurde.

Die CDU Führungsriege mit NSDAP, SA und SS Vergangenheit hatte sich dagegen im Erwachsenenalter für eine Mitarbeit an den Verbrechen der Nazis entschieden. Trotzdem machte die CDU sie nach dem Krieg zu Ministerpräsidenten, Bundeskanzlern und Bundespräsidenten.

Die CDU beweist durch Herrn Strobl einmal mehr, dass sie unwählbar ist für jeden Menschen mit konservativen Wertvorstellungen von Ehrlichkeit und Aufrichtigkeit.

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Proud member of Hillbilly's on Linux, promoting open source redneckism in remote parts of the Milky Way.
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